Holz für Schneidebretter

Holz für Schneidebretter

In diesem Artikel möchte ich dir die verschiedenen Holzarten und Holzverarbeitungstechniken vorstellen, welche üblicherweise bei der Nutzung als Schneidebrett zur Anwendung kommen.

Für ein Schneidebrett werden sehr häufig folgende Hölzer genutzt:

  • Buche
  • Ahorn
  • Birne
  • Birke
  • Kiefer
  • Olivenholz
  • Kirsche
  • Eiche
  • Akazie
  • Bambus (Holz? – ja klar!)
  • Teak

Die besten Erfahrungen habe ich mit Schneidebrettern aus Ahorn und Buche gemacht. Diese Holzarten sind immerhin heimischer Natur und daher ökologisch vertretbar. Warum es Teak für ein Schneidebrett sein muss, erschließt sich mir nicht. Ich habe auch gelesen, dass so seltene Tropenholzarten wie Bongossi und Bankirai für Schneidbretter herhalten müssen.

Wikipedia sagt bspw. zu Bongossi: Diese Art besitzt Vorkommen vom Senegal bis Kamerun. Das Hauptvorkommen gedeiht in Kamerun und der Elfenbeinküste. Lophira alata ist eine sehr seltene Baumart und möglicherweise vom Aussterben bedroht.

Zu Bankirai gibt es folgende Informationen: Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art umfasst Myanmar, Thailand, die Malaiische Halbinsel, Sumatra und Borneo.  Die Art wird außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets in Indien, Pakistan, Sri Lanka, Laos, Vietnam, Kambodscha und den Philippinen angebaut.

Da frage ich mich ehrlich, warum zum Geier es Tropenhölzer sein müssen. Allein schon die Transportkosten. Und dann noch vom Aussterben bedrohte Holzarten. Vielleicht erklärt es mir ja mal jemand bei Gelegenheit.

Schneidbrett aus Holz mit Kochmesser
Ein Schneidebrett und ein Kochmesser: Basis eines frustfreien Kochens

Also eher heimische Holzarten – (nicht nur) der Umwelt zuliebe!

Heimisches Holz für Schneidbretter

Buche und Ahorn haben den Vorteil, dass sie weitgehend geschmacksneutral sind. Wußtest du, dass z.B. diese kleinen Eisstäbchen auch aus Buchenholz sind? Das hat seinen Grund: Buchenholz ist geschmacksneutral und daher definitiv für Schneidebretter geeignet. Gut – ein weiterer Grund für den Einsatz von Buche als Eisstäbchen liegt in den kurzen Fasern des Buchenholzes. Das sei der Vollständigkeit halber auch erwähnt.

Nun haben Schneidebretter aus Holz einen Hang zum Verfärben. Ein Schneidbrett wird im Laufe der Nutzungszeit immer dunkler. Mit etwas Pflege kann man dem etwas entgegenwirken. Aber darauf werde ich in einem separaten Artikel eingehen. Nur soviel sei verraten: Walnussöl spielt eine Rolle in dem Artikel zur Schneidebrett-Pflege.

Bei Buche ist aber am wenigsten gegen Flecken zu machen. Schneidebretter aus Buche sehen nach einiger Zeit aus wie morsche Bretter. Wem das egal ist, der fährt trotzdem damit gut. Ahorn und Birne weisen auch bei langer Nutzung als Schneidbrett ein schickes Aussehen; sind also auch in gebrauchtem Zustand als Küchendekoration zu gebrauchen.

Oft höre und lese ich davon, dass die Fleckenneigung gegen das Schneidebrett aus Holz spricht. Sei es aus hygienischen oder ästhetischen Gründen (Flecken). Das ist in meinen Augen Unsinn: ein Schneidbrett aus Holz ist bestimmt nicht für die Ewigkeit. Aber es macht unheimlich viel Spaß damit zu arbeiten.

Welche Erfahrungen hast du mit den verschiedenen Holzarten bei Schneidebrettern gemacht?

Das brauchst du für dieses Rezept:



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