Bohnen

Bohnen

Grüne Bohnen sind ein polarisierendes Gemüse – man mag es, oder man mag es nicht. Ich mochte als Kind niemals nicht Bohneneintopf, der immer aus grünen Bohnen zubereitet wurde. Heute – viele Jahre nach meiner Kindheit – könnte ich mich jedes mal in den Topf legen. Wenn ich selbst den Eintopf gekocht habe. Und ich koche ihn so wie meine Mutter. Folglich ist mein Bohneneintopf ein Hammer. (Beweisführung ist was echt tolles, gelle?)

Aber zurück zur Bohne. Grüne Bohnen sind diese länglichen, grünen Schoten mit den mystischen Wölbungen, die man manchmal auf dem Wochenmarkt sieht und die man nicht in Stück, sondern in Pfund kauft. Rein wissenschaftlich gesehen gehören die Bohnen – auch Gartenbohnen genannt – zu den Schmetterlingsblütern. Was ich nur erwähne, um einen gewissen pädagogischen Wert in diese Beschreibung zu packen. Ich vermute ja eher, dass die Schmetterlinge den Kindern die Bohnen nahebringen sollen. Denn Bohnen sind gesund! Auf keinfastfood.de fand ich diese eindrucksvolle Auflistung:

In grünen Bohnen finden sich zudem wichtige Kohlenhydrate, Eiweiß und Mineralstoffe wie beispielsweise Calcium, Eisen, Magnesium und Zink. Wichtige Vitamine, etwa B-Vitamine, Vitamin C und Provitamin A, sind ebenfalls in grünen Bohnen enthalten und unterstützen vielfältige Körperfunktionen. Enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe schützen außerdem vor Krebserkrankungen, stärken das Immunsystem und den Kreislauf.

Bohnen werden oft als Beilage gereicht. Man kann Bohnen dünsten oder zu Salat verarbeiten. Außerdem kann man Bohnen sehr gut in Eintöpfen verwenden, vor allem in der Spezialform “Grünebohneneintopf”, der auch im Schnellkochtopf super gelingt.

Grüne Bohnen
Grüne Bohnen sind gern gesehen auf dem Tisch.

Das schöne an Bohnen ist, dass man auf sie während des ganzen Jahres nicht verzichten muss, denn es gibt sie ganzjährig in einem besonderen Aggregatzustand: gefroren. Kaufen, lagern, auftauen, verarbeiten … das geht auch im tiefsten Winter.

Wie du siehst gibt es keinen Grund, im eigenen Ernährungsplan auf Bohnen zu verzichten. Nur auf ein klitzekleines geflügeltes Wort mag ich an dieser Stelle noch verweisen, denn Bohnen haben eine Nebenwirkung: sie zwingen den Körper zu Furzen. Das muss niemandem peinlich sein, wenn man draußen furzt oder allein ist sowieso nicht. Solange Laubgewächse nicht spontan ihre Blätter abwerfen, wenn man in ihrer Nähe furzt, spricht auch ökologisch nichts dagegen. Ach ja – es sind zwei Sachen die mir bei Bohnen immer einfallen:

  1. Jedes Böhnchen ein Tönchen
  2. Erbsen, Bohnen, Linsen bringen den Ar*** zum grinsen.

Das sagt doch schon alles, oder?



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