Ich kauf ne Kuh!

Ich kauf ne Kuh!

Neulich erfuhr ich von einer wirklich genialen Sache im Netz: ich kann Anteile an einer echten, lebenden Kuh kaufen!Bei KaufneKuh.de*! Wow.

Im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern meiner Familie halte ich am Fleischgenuss fest. Ich mag Fleisch! Ich esse es gern, denn es schmeckt einfach gut. Ok, letzteres kommt immer auf die Art und Weise der Zubereitung an, aber es gelingt mir überraschend oft, gekauftes Fleisch (Ich selbst jage nicht!) zu einer schmackhaften Sache zu verarbeiten. Ich mag nach den vielen gewünschten und ungewünschten Offenbarungen der letzten Monate aus der Fleisch- und Lebensmittelindustrie aber nicht mehr “irgendein” Fleisch. Soweit es geht würde ich das gern umstellen.

Genau das waren meine Gedanken, als ich vor ein paar Wochen plötzlich eine interessante Werbung auf Facebook eingespielt bekam. Es war eine Werbung von Kaufnekuh.de* – in der mir angeboten wurde, Anteile einer Kuh “bei mir um die Ecke” zu erwerben. Na – das klang ja mal interessant und ich begann zu recherchieren.

Man kauft also einen Anteil an einer Kuh. Auf der Webseite von KaufneKuh.de* gibt es stets zwei (zur Grillsaison drei) Kühe zur Auswahl: einmal eine “Classic-Kuh” und einmal eine “Bio-Kuh”. Der Unterschied erklärt sich von selbst. Das soll aber nicht heißen, dass die Classic-Kuh aus einer Massentierhaltung stammt. Nein – auch diese Kuh hat ein gutes Leben auf einem Bauernhof, der aber nicht bio-zertifiziert ist. Auf der Bestellseite bekommt man genaue Informationen, wo die Kuh lebt – auf welchem Bauernhof und wer den Bauernhof betreibt. (Gerade zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels, wird eine Kuh aus Ravensburg angeboten.)
Das fand ich bei meinen Recherchen absolut genial, denn ich konnte mir so ein recht genaues Bild davon machen, welches Leben die Kuh hat – bzw. bald hatte. Man erfährt Wissenswertes über den Betrieb, den Hof, die Menschen die da leben. Ich weiß wie die Kuh gehalten wird und was sie zu fressen bekommt. Diese Transparenz schafft eine Brücke – etwas, was Supermarktfleisch nicht mal ansatzweise gelingt!

Jedes Tier wird nahezu vollständig verwertet! Nachdem eine Kuh komplett verkauft wurde – und wirklich erst dann! – wird sie geschlachtet. Das Fleisch hängt dann (viel länger als in der industriellen “Fertigung”) ab und wird am Ende in vordefinierte Pakete verpackt, so dass jeder Käufer seine Anteile an der Kuh bekommt. Wie diese Pakete aussehen, siehst du auf der Homepage von KaufneKuh.de*!

Das Prinzip von KaufneKuh.de* ist genial: es bedient nachhaltiges Denken und ein – ich sage mal – höheres Genussbewußtsein. Es ist nicht teuer, es ist transparent und macht ein gutes Gefühl, wenn man daran teilnimmt. Fleisch kaufen macht plötzlich Spaß! und ist kein stupides Einsacken von abgepacktem Fleisch aus dem Kühlregal.

Die Frage nach dem Preis schwebte durch den Raum …

Aber der hält sich total in Grenzen: es gibt wie gesagt jeweils zwei Paketgrößen: Mini und Maxi und die Preise für diese Pakete liegen gar nicht mal so viel über dem Preis der Gesamtmenge Fleisch, wenn man sie im Supermarkt kauft (und dort nicht gerade den billigsten Schund!). Der Inhalt der Pakete variiert immer etwas, weshalb man sich vorher genau ansehen sollte, was gerade enthalten ist.

In mir reifte der Entschluss sehr schnell, das unbedingt mal auszuprobieren.

Ich finde die Idee hinter KaufneKuh.de* spitze und bin überzeugt davon, dass dies eine sehr, sehr gute Sache ist.

Ab diesem Moment ging es ganz schnell.

Ich hatte mich für eine BIO-Kuh entschieden, weil die gerade fast ausverkauft war. In meinem Fall lebte die Kuh zum Zeitpunkt meiner Bestellung noch in Ackenbach im Deggenhausertal – keine halbe Stunde von meinem Haus entfernt. Ich bestellte umgehend und ich glaube, dass meine Bestellung diese Kuh gerade das Leben kostete. Kurze Zeit später trudelte auch schon die Mail mit der Bestellbestätigung und weitere überschaubare Zeit später die E-Mail mit der Information, dass die Kuh nun abgeholt und zum Schlachter gebracht werden würde.

Nachdem ich davon kurz auf Facebook erzählte erhielt auch schon Feedback zu der Aktion: von “absolut guter Schritte” über “herausragendes Fleisch” bis zu “Wiege bloß nach, bei uns war zu wenig drin” reichten die Meinungen …

Tja und gestern (25.5.) nun trudelte mein Paket von KaufneKuh.de* ein … den Inhalt und die Bilder dazu findest du im folgenden Artikel. Mit größtmöglicher Transparenz wirst du erfahren, was genau in meinem Maxi-Paket enthalten war.

Fleisch einer Kuh gekauft von kaufnekuh.de
Das Maxi-Paket der Biokuh von KaufneKuh

(BTW: Die mit * gekennzeichneten Links sind Werbelinks von KaufneKuh. Jeder Käufer eines Pakets hat die Möglichkeit eigene Freunde einzuladen. Für jeden Kauf über den Link gibt es eine Gutschrift von 5€ für mich. Ab 12 “geworbenen” Genießern, bekomme ich ein Mini-Paket! Wenn du mir also was Gutes tun möchtest, würde ich mich freuen, wenn du über einen meiner Links auf dieser Seite bestellst. Vielen Dank!)

Vielleicht möchtest du nun doch lieber genauer wissen, was du für dein Geld bekommst?
Hier geht’s zum ausführlichen KaufneKuh-Unboxing-Artikel, in dem alle einzelnen Portionen inklusive Waagen-Anzeige aufgelistet sind.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.