Gestern, Sonntag, war es wieder einmal so weit, dass Kühlschrank und Vorratsschrank nicht soviel Auswahlmöglichkeiten ließen. Kartoffeln waren da. Sie teilten sich ein Fach mit ein paar Zwiebeln. Etwas Sahne. Ein Becher Creme fraiche. Diverse Instantbrühen habe ich immer da. Meist Gemüsebrühe, Hühnerbrühe und dazu gesellen sich hin und wieder Rinderbrühe und Delikatessbrühe. Fleisch war keines vorhanden oder nur im tiefgefrorenen Zustand, was einer Unverzehrbarkeit nahe kommt.
Tja – was macht man daraus? Nichts und stattdessen zu McDoof oder dem Chinesen gehen? Das kam nicht in Frage. Das hatten wir erst kürzlich.
Ich gurgelte ein wenig in der Gegend herum und stieß auf ein Rezepet für eine Kartoffelcremesuppe. Es tat nicht weh! Im Gegentum: alles las sich recht zügig und einfach und dauert nicht lange. Von einem Schnellkochtopf war keine Rede. Komisch. Stattdessen wurde vergleichsweise lange gekocht. Ich rechnete die Zubereitungszeit auf Schnellkochtopfverhältnisse um und kam zu dem Schluß, dass diese Kartoffelcremesuppe genau das richtige sei.
Ich kochte diese Kartoffelcremesuppe. Sie war lecker. Selbst äußerst kritische und wählerische Kinder bekundeten mehrmals kulinarisches Wohlgefallen! Weiterlesen …